Die Italienreise der Werkstufe im Sommer 2006
Am 15. Juni haben wir um 18:00 Uhr die Koffer in die Autos gepackt und am 16. Juni sind wir morgens losgefahren. Um 5:30 Uhr sind die Ersten aufgestanden um Brote für die Lunchpakete zu schmieren. Gegen 7:00 Uhr ging es auf die Autobahn.
René meint, dass Herrn Bünsows Auto immer vorne war. Daniel meldete 2 Staus.
René fällt ein, dass wir am Goetheanum waren: es ganz viele alte Bilder zu sehen.
Fabian erzählt von der Goldader, an die sich Ahriman bei der Skulpturengruppe des Menschheitsrepräsentanten festhält. Claus fand die Bilder besonders schön. Fabian gefiel das große rote Fenster, auch Claus fand es romantisch. Es zeigte die Lebenswege des Menschen.
Wir sahen die großen bunten Deckenbilder im Saal und auch noch die Schreinerei.
Danach sind wir im Vier-Betten- Hotel (Jugendherberge) angekommen und statt einer Pommes-Bude fanden wir eine Dörner-Bude. Am Rheinufer ließen wir uns nieder und aßen. Im Rhein ließen sich viele Schwimmer von der Strömung abwärts treiben und Bootsfahrer stakten sich mit langen Stangen gegen die Strömung hoch. Wir waren in einer Kirche, wo ein Schild auf Fehlbarkeiten hinwies. Wir haben eine Strömungsfähre entdeckt, auf der Rheinbrücke eine kleine Gefängniszelle, in die René jemanden einsperren will, der zu sehr Bäume sägt. (schnarcht)
In Basel gibt es ein verwirrendes Verkehrssystem, meint Herr Fuhlendorf. Die Erwachsenen unterhielten sich am Abend noch mit Sara, einer Sonderschulstudentin, die auch Kunst studiert.
Samstag der 17.06.2006
Alle sind rechtzeitig aufgestanden, aber die Männer waren rechtzeitig beim Frühstück. Es war zum selbst bedienen; den einen hat es geschmeckt. Frau Hempel meckert, dass es nicht so gut war. Die Wäsche wurde in ein Loch geworfen und die Schlüssel alle abgegeben. Durch die gemütliche Schweiz sind wir gefahren, an einem Parkplatz (Genfer See) haben wir Pause gemacht und René und Daniel fütterten Tauben und Spatzen mit Brötchen. Herr Bünsow’s Soleier und Frikadellen schmeckten auch am 2. Tag noch sehr gut. Über den Gr. Sankt Bernhard, durch einen langen Tunnel, kamen wir nach Italien. Vorher hatten wir noch die Baumgrenze erreicht und Schnee, Gletscher und Wasserfälle gesehen. Wir mussten Mautgebühren bezahlen. Herr Fuhlendorf ist über einen durchgezogenen Strich gefahren, aber es ging alles gut.
In Italien heben Claus und Daniel von Genova bis Carrara 96 Tunnel gezählt, durch die wir alle durchgefahren sind. Herr Bünsow hat sich mit der Hilfe von Frau Jawad gut verfahren. Auch wir haben die toskanische Villa Casa Colonica nicht sofort gefunden, dafür aber die schöne Landschaft kennen gelernt. Die Italiener haben einfach unser Deutsch nicht verstanden. Und als wir endlich in Usigliano weiterfragten, kamen ganz viele Menschen ehe uns einer das Haus zeigen konnte. Endlich hatten wir das schöne Haus gefunden, gleich die Zimmer verteilt und das Schwimmbad ausprobiert. Nachdem wir noch Mücken und Geckos fanden sind wir dann müde ins Bett gefallen – außer René, der konnte nicht schlafen, weil er zu viel Cola getrunken hatte.
Sonntag, der 18. Juni 2006
Der Tag begann für einige mit Schwimmbad und für alle mit lecker Frühstück. Und dann ging es nach Pisa. Huch, ein paar Tropfen Regen, aber dann viel Sonne.
René: Wir durften überall reingehen, ich sogar barfuß mit Bremsbelag.
Fabi Fr.: Der Turm war ganz aus Marmor, das war wirklich gut, den hoch zulaufen. Die Treppen waren ausgelatscht als wären die Mönche mit dem Po runter gerutscht.
Daniel hat den Florentiner Löwen entdeckt. Claus durfte alles von oben filmen, das war geil. Es gab 293 Stufen.
Hempel: ein Schwarzer wollte Herrn Fuhlendorf eine Trommel für 150 € verkaufen, aber selbst für 50 € wollte er sie dann auch nicht.
Es gab das erste leckere Eis in Italien. Herr Bünsow hatte sich das Eis nach einer Wette verdient. Nach Pisa sind wir zum Strand gefahren. Alle Italiener wollten am Sonntag so wie wir Baden gehen. Deshalb suchten wir lange nach einem Parkplatz. Im Wasser waren Algen und es war salzig. Bana hat gerne darin gebadet. Frau Hempel ölte alle Männer mit Sonnencreme ein. Es war schön.
Auf dem Rückweg haben wir Schuhe fliegen sehen. Ein Auto fuhr einen Fußgänger an. Die Polizei und der Krankenwagen waren schnell da. Gott sei Dank!!
Alle wollten nach Hause, aber es gab Stau endlich für Daniel. Und einkaufen und kochen mussten wir noch und es wurde immer später und keiner dachte mehr daran, in Lauterbad anzurufen, dass wir gut angekommen sind. Deshalb gab es Ärger mit Frau Dobiaschowski. Sie schimpfte mit uns.
Nach Lari und Usigliano führten so viele Straßen, dass wir immer wieder neue Wege und Umwege entdeckten.
Montag, der 19. Juni 2006
Fabian sagt, am Montag war es gut, dass wir ausschlafen durften. Ein paar haben nach dem Frühstück den Supermarkt gesucht, der lag versteckt hinter einer Baustelle meint René. Herr Laurentius hat das Haus, in dem wir wohnen, abgemalt und es dem Besitzer geschenkt. Er bekam dafür Rotwein. Die anderen haben die Gegend erkundet, Claus hat den Dorfladen gefunden. Danach ging es ins Schwimmbad und später gab es Brot und Salat. Nachmittags hat der Besitzer René in 3 verschiedenen Sprachen vollgequatscht und René hat nichts verstanden. Erst mit Zeichensprache wurde klar, dass er unser Bestes wollte - unser Geld. Eine Gruppe fuhr nach Volterra (Etruskerstadt) . Dort schauten wir uns einige Kirchen an und eine Kunstausstellung im Rathaus. In einem Innenhof schwamm einsam in einem Springbrunnenbecken ein Goldfisch immer im Kreis. Er kam nie ans Ziel. Volterra liegt auf einem Bergkamm und man kann weit ins Land schauen. Felder, Hügel, Täler, Berge bilden ein wundervolles Relief in den Farben der Toskana - beige, gelb und grün. Konstanze hat ein Eis gegessen. Auch haben wir Alabasterwerkstätten gesehen in denen wundervolle Gefäße und Figuren hergestellt werden. Am Abend hatten die Anderen einen Grillabend mit Fleisch und Würstchen vorbereitet. Es schmeckte so gut, dass es sehr spät wurde, obwohl wir nicht alles aufessen konnten. Erschöpft fielen alle ins Bett.
Dienstag, 20. Juni
Wir waren in Florenz. Frau Hempel wunderte sich, dass Florenz und Firenze das Gleiche sind. René: Wir sind 468 Stufen des Glockenturms des Domes hochgerannt. Mit dem Weg runter sind es 936 Stufen. Auch die alten Lehrer haben es geschafft. Bravo!
Bana: Treppensteigen und der große Dom haben ihr gefallen.
Frau Jawad: der Blick auf die Stadt von oben und die unterschiedliche Gestaltung und Anlage der Stadtviertel. Konstanze gab einer Bettlerin ihre Wasserflasche. Die Bettlerin hatte Goldzähne im Mund. Ein Musiker spielte wunderbar Gitarre. Fabian fand toll, dass wir überall waren und dass alle Jugendlichen so gut durchgehalten haben.
Frau Porsch hat die zweite der lebenden Statuen gefallen. Sie war weiß-grau und warf man Geld in ein Gefäß, bewegte sie sich, gab dem Geber die Hand und spielte mit ihr und ihm. Die letzte Kirche, in der wir waren, war wunderbar kühl. Die Kutschen fuhren, ohne Unfall zu verursachen, schnell durch die Menschenmengen.
A.Bünsow: Als die Polizei kam, verschwanden die Straßenhändler, aber gleich danach waren sie wieder da.
Daniel: Wir haben Musik gehört und die große Marmorstatue, den David angeschaut.
Konstanze: ich habe mir meinen Namen als Holzeisenbahnbuchstaben gekauft. Da kamen Polizisten mit Pistolen und die machten mir Angst. Im Dom habe ich eine Kerze angezündet.
Herr Fuhlendorf: Mit Fabian Finster saß ich auf den Stufen. Eine Bettlerin kam vorbei und bedauerte mich, ob eines solchen Kindes. Es macht viel Spaß, im italienischen Verkehr Auto zu fahren.
Claus: Er verfährt sich mit uns gerne. Hat als erster den David gesehen. Fand die Goldschmiedebrücke schön und ließ sich darauf als Statue filmen.
Frau Hempel: freute sich, dass unsere Autos noch da und nicht abgeschleppt waren. Im Dom gefielen ihr die großen Deckengemälde und der perspektivische optisch-räumlich wirkende Marmorfußboden.
Die Galerie mit berühmten Statuen und das Multikulturelle der Stadt, die vielen Touristen mit der Sprachenvielfalt.
An diesem Tage spielte Deutschland 3:0 gegen Equador. Wir sahen deutsche Fußballfans.
Hackfleisch, Gemüse und Reis gab es am Abend und viele erschöpfte Gesichter.
Mittwoch, 21.6.2006
Wir waren in Vinci, weil der Hausbesitzer nachmittags kommen würde und wir auch da sein wollten, durfte der Ausflug nicht zu lang sein. In Vinci besuchten wir zwei Museen: Darin waren die Maschinen von Leonardo da Vinci. Konstruktionen waren zu sehen. Leonardo hatte nur auf Papier gezeichnet und im Museum waren sie aufgebaut. Dazu gab es PC (3Stück) Animation.
Wir sind auch in eine Kirche reingegangen.
Es gab auch Wasserspiele in Vinci, wo auch einige Jugendliche mit Schuhen und andere mit ohne Schuhe rein gehen mussten. Konni hatte Geld aus dem Brunnen genommen, deshalb gab es Streit.
In einem Andenkensladen kauften wir noch einige typische Drucke. Untypische Andenken wie z. B. Fotoapparate, Pistolen, Pfeil und Bogen sowie Japanische Schwerter kauften wir nicht.
Auf dem Picknickplatz von Vinci verzehrten wir unseren Reiseproviant. Danach fuhr der Bus nach Usigliano und das Auto zum Einkauf. Zum Abendessen gab es Kartoffeln, Butterbohnen, Fenchel, gebratenes Hackfleisch, Nudeln und einen Griesbrei zum Nachtisch- Kreation von Helmut.
Bettzeit: 9.30 Uhr
Donnerstag, 22.06.2006
Eisdiele in Massa di Carrara angesteuert. Sie machte gerade auf, Pinieneis war noch nicht fertig. Das sollte noch 1h dauern. Da haben wir alternatives Eis gegessen. Steinbruch besichtigt und Abraumhalde geplündert. Nach abenteuerlicher Fahrt ca. 30 km Aussichtspunkt Campo Cecina erreicht. Einigen Leuten war schlecht von der Fahrt, brechen musste keiner. Wunderbarer Ausblick. Auf Anliegen der Wiese erforschten wir die ca. 12 neuzeitlichen Kunstwerke einer italienischen Kunstakademie. Dann ging es wieder bergab und rüber nach Usigliano. Der PKW musste wie immer den Einkauf übernehmen.
Zum Abendessen gab es: 1. Suppe
2. Nudelsalat
3. Grünen Salat mit Tomaten
4. Hähnchenbruststreifen
5. Hackwürstchen
6. Schwertfischsteak
7. Erdbeersoorbeet à la Vater Sauer
Über Freitag, 23. 06. 2006, früh sprechen wir nicht....
Abfahrt zum Strand ca. 9.30 Uhr- super Wetter- blauer Himmel - Wassertemperatur ca. 28°C. Ziel war Cecina Marina. Ganz in der Nähe fanden wir einen kleinen Badestrand. “Bagino Roma“. Zum Mittagessen gab es Nudelsalat und Würstchen. Zum Nachtisch Wassermelone.
Am Abend gingen wir im Burghotel von Lari an unserem Wohnort essen. Es gab mehrere Vorspeisen, unter anderem auch Spagetti und Hähnchen.
Samstag, 24.06.2006
Nach dem Frühstück ging es los. Eine letzte Verabschiedung und ein letztes Foto vom Casa Colonica wurden gemacht, bevor wir die schöne Landschaft genießend nach Norden fuhren. Als wir in Singen ankamen, schienen uns alle Leute zu erwarten und begrüßten uns mit wehenden Fahnen. Die Autos fuhren durch die Straßen und hupten wie bei einer Hochzeit. (Deutschland war ins Achtelfinale der WM eingezogen)
Am Abend spielte dann noch Mexiko gegen Argentinien. Einige schauten sich das Spiel trotz Verlängerung bis zum Ende an - man wollte ja wissen, gegen wen Deutschland im Viertelfinale antreten würde...
Sonntag, 25. 06. 2006
Nach einem guten Frühstück in der Jugendherberge Singen, starteten wir pünktlich unsere letzte Etappe des Rückweges und kamen gegen 15 Uhr wieder in Lauterbad an.